Zu geringe Akzeptanz der UMTS-Anwendungen bei Handy-Nutzern

Laut der letzten Studie von TNS, soll die Akzeptanz für mobile Dienste und Anwendungen auf der Basis von UMTS, sehr niedrig sein.

Der Hauptgrund dafür, werden die bei der Nutzung entstehenden Kosten genannt, die laut der weltweit befragten Handy-Nutzer, zu hoch seien.

Die Ergebnisse dieser Studie überraschen kaum, es reicht nur ein kurzer Blick auf die Preislisten von verschiedenen deutschen Anbietern, um feststellen zu können, dass diese von der Realität her weit entfernt sind.

Ich kann mir zum Beispiel nur sehr schwer vorstellen, einen Datentarif mit 30 Megabytes für 9.86€ zu buchen, besonders wenn man die Taktung von 100 Kilobyte wahrnimmt.

Genauso unverschämt finde ich die Bezeichnung «Flat» für Tarife, die keine Flatrate darstellen. Hier wird ein inzwischen weit verbreiteter und verstandener Begriff bewusst in einem anderen Kontext benutzt.

Zurzeit bieten nur E-Plus und Base eine «echte» UMTS-Flatrate zu vernünftigen Preisen an, da allerdings diese Preise trotzdem nicht niedrig zu bezeichnen, die Geschwindigkeit der Verbindung und Deckung von der Perfektion weit entfernt sind, werden viele Handy-Besitzer auf mobiles Internet wohl einige Zeit noch verzichten müssen.

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5 Antworten zu “Zu geringe Akzeptanz der UMTS-Anwendungen bei Handy-Nutzern”

  1. Mark sagt:

    Natürlich gibt es keine Akzeptanz für UMTS mit den Preisen, die Mobilfunkanbieter heutzutage verlangen. Ich habe vor kurzem Internet-Zugang über mein Handy ausprobiert, allein der Aufruf der Google-Web-Seite kostete mir 25Cent Und das beim Einsatz von Toonel.net! Es sieht so aus, als ob unsere Mobilfunkanbieter selbst daran nicht interessiert sind, Internet via UMTS/GPRS zu verkaufen. :-/

  2. Georg sagt:

    Soweit ich weiß, wird sowohl bei Eplus, als auch bei BASE, VoIP bewusst gesperrt, deswegen sind es meiner Meinung nach, auch keine echte Flatrate-Tarife.

  3. Frank sagt:

    Die Lösung ist aber sooo einfach, einfach die Preise senken und die Akzeptanz wird sich sehr schnell erhöhen ;-)

  4. Jochen sagt:

    @Mark
    und was ist Toonel.net?

  5. Klaus Meyer sagt:

    und was ist Toonel.net?

    Toonel ist ein Programm für mehrere Plattformen, das dafür sorgen soll, Inhalte über Proxy zu den Client zu liefern. Da die Daten komprimiert übertragen werden, soll theoretisch ein Spar-Effekt entstehen. In der Praxis aber konnte ich keinen Spar-Effekt feststellen.